Teilzeit: NEIN danke?! 

Wie Unternehmen das Teilzeit-Potenzial heben können

Es gibt Themen, die wir so lange diskutieren, dass wir irgendwann glauben, bereits alles darüber gehört zu haben. Teilzeit ist eines davon. In Wirklichkeit sprechen wir oft aneinander vorbei. Wir reden über die gleichen Worte, aber nicht über die gleichen Lebensrealitäten.

Die KI hat diesen Artikel über Teilzeit in einen fünfminütigen Podcast verwandelt. Hört selbst! 

In meinen Workshops erlebe ich immer wieder, wie schnell die Meinungen auseinandergehen. Für die einen bedeutet Teilzeit ein Modell von 12 Wochenstunden; für andere ist es ein fast vollzeitnaher Job mit 32 Stunden. Genau deshalb spreche ich zunehmend von flexiblen Arbeitszeitmodellen statt von Teilzeit. Diese Differenzierung ist notwendig, weil sie die tatsächliche Vielfalt sichtbar macht – und die Spannbreite, in der Menschen leben und arbeiten.

Im Trend und Standard sind zwei Artikel von mir zur Teilzeit erschienen. Mehr HIER!

MAREN WÖLFL in der Presse

Teilzeit in Lebensphasen denken

Wenn wir von Potenzial sprechen, dann meinen wir Menschen. Und Menschen arbeiten aus unterschiedlichen Gründen reduziert: Studierende, die nebenbei 15 Stunden tätig sind; Eltern, die sich Kinderbetreuung partnerschaftlich teilen; Frauen, die mit 22 Stunden den Haushalt, die Betreuung und zusätzlich die Pflege von Angehörigen stemmen; Beschäftigte über 60, die realistisch einschätzen, wie viel sie noch leisten können.

Es wäre zu einfach, das alles unter einem einzigen Modell zu bündeln. Teilzeit ist kein starres Konzept, sondern ein Spiegel der Lebensphasen. Was sich jedoch durch alle Beispiele zieht: Die Welt, in der wir arbeiten, ist längst nicht mehr schwarz-weiß.

Österreich ist, gemeinsam mit den deutschsprachigen Ländern, Spitzenreiter bei Teilzeit in Europa:
51 % der Frauen und knapp 14 % der Männer arbeiten in reduziertem Ausmaß – mit stark unterschiedlichen Mustern je nach Alter und Region.

Oft wird übersehen, dass viele Frauen ab dem ersten Kind reduzieren und die Stunden bis zur Pensionierung kaum mehr erhöhen. Die Nachteile sind enorm. Gleichzeitig zeigen die Daten klar: Frauen in Österreich und Deutschland  arbeiten jetzt schon mehr als Männer – bezahlt und unbezahlt.

Teilzeit ist also kein Zeichen mangelnder Leistungsbereitschaft. Es ist eine strukturelle Realität, die Unternehmen aktiv bearbeiten müssen.

Ein Tipp für dich:

Bald findet wieder ein Female Leadership Programm statt.

Ein inspirierendes Programm, um deinen eigenen inneren Kompass und deine persönliche Superpower zu finden. Für authentische Führungskräfte, die mit Vertrauen und Empathie  Vorbilder sind – vor allem in turbulenten Zeiten. Und die natürlich auch souverän auftreten 🙂 

 

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Es gibt wieder spannende Themen 🙂

Was Unternehmen jetzt brauchen: Mehr oder weniger Teilzeit? 

Es reicht nicht mehr, flexible Modelle zu tolerieren. Unternehmen müssen verstehen, dass Teilzeit kein Störfaktor ist, jedoch ein Bestandteil moderner Personalpolitik.
Wer attraktiv für junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein möchte, wer Eltern nicht verlieren will und wer ältere Beschäftigte im Unternehmen halten möchte, wird ohne flexible Modelle nicht auskommen.

Dazu kommt ein weiterer Punkt: Die Unternehmen brauchen mehr Frauen in Führung und dieser Weg führt derzeit über Führung in reduziertem Ausmaß. Viele zeigen längst, dass es funktioniert. Doch bevor wir an den Modellen arbeiten, müssen wir an etwas anderem arbeiten: an den „alten Zöpfen“.

Führen in Teilzeit

So geht Führen in Teilzeit
Möglichkeiten, Fallen und Alternativen für dich

Ein Blogartikel. Hier MEHR 

 

Alte Zöpfe abschneiden: die innere Arbeit der Organisationen zu Teilzeit

Die Vorurteile sitzen tief und sie prägen die Kultur stärker als jede Betriebsvereinbarung.

+ „In Teilzeit bin ich keine ideale Arbeitskraft.“
+ „Mütter stören die Abläufe.“
+ „Führung funktioniert nur in Vollzeit.“

Diese Denkweisen benachteiligen Menschen und bremsen den Fortschritt in den Unternehmen langfristig aus.

Doch es gibt neue, realistische Perspektiven:

+ Leistung misst sich an Ergebnissen, nicht an Stunden.
+ Mutterschaft und Professionalität schließen einander nicht aus.
+ Führung ist möglich, wenn Strukturen es zulassen und Teams darauf vorbereitet werden.

Diese Perspektivwechsel verändern nicht nur das Arbeiten in Teilzeit, sie verändern die Art, wie wir Rollen und Karriere denken.

Der unternehmerische Blick auf Teilzeit

Behindert wird nicht die Arbeitszeit, sondern der Umgang damit.

Wenn Unternehmen ihren Daten wirklich Beachtung schenken – von Karenzdauern über Rückkehrquoten bis zu Teilzeitanpassungen – entsteht Klarheit. Mit einem klaren Blick beginnen Organisationen, das Potenzial zu heben:
+ durch professionelles Karenzmanagement,
+ durch regelmäßige Gespräche,
+ durch Pilotprojekte,
+ durch Bewusstseinsbildung in Führungsteams.

Es ist keine schnelle Lösung, sondern ein Prozess.

🚀 Worauf Unternehmen bei Teilzeit jetzt schauen sollten: 

    So können Sie das Potenzial SMART heben: 

    1. Daten analysieren
    Rückkehrquoten, Teilzeitverläufe, interne Übergänge, Gründe für Stundenreduktionen: Wer die Daten kennt, erkennt Muster – und Ansatzpunkte.

    2. Karenz- und Rückkehrprozesse professionalisieren
    Regelmäßige Gespräche, klare Leitfäden, flexible Anhebungsmodelle (z. B. +5 Stunden auf Probe).

    3. Führung in Teilzeit ermöglichen
    Viele Unternehmen zeigen längst, dass Führung ab 20–30 Stunden funktionieren kann – abhängig von Kultur, Teamstruktur und Priorisierung.

    4. Bewusstsein in Führungsteams schaffen
    Führungskräfte übertragen oft ihr eigenes Lebensmodell auf andere. Diese blinden Flecken kosten Talente, Motivation und Zukunftsfähigkeit.

    5. Flexible Modelle als Wettbewerbsvorteil verstehen
    Für junge Talente, Eltern und ältere Beschäftigte sind flexible Arbeitsmodelle ein ausschlaggebender Faktor.

    Warum der Blick auf Teilzeit wirtschaftlich sinnvoll ist  

    Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren ist deutlich teurer als das vorhandene Potenzial im Unternehmen zu nutzen. Flexibilität stärkt die Arbeitgeberattraktivität, die Bindung und die Diversität im Führungssystem.

    Was bleibt: Teilzeit ist kein Trend. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Arbeitswelten sich verändern. Flexible Arbeitszeitmodelle sind gekommen, um zu bleiben.

    Unternehmen, die das ernst nehmen, gestalten Zukunft, nicht Verwaltung.

    Mut zur Veränderung  

    Wie möchten Sie das Teilzeit-Potenzial bei Inen im Unternehme heben? Ich teile gerne Best-Practices, wir starten gemeinsam ein Pilotprojekt oder analysieren ihre internen Daten!

     

    Wenn du dich weiterbilden und deine Fähigkeiten als Führungskraft stärken möchtest, solltest du dir mein Angebot mit vielen spannenden Themen rund um Female Empowerment, Leadership und Erfolgs-Mindset ansehen.

    Für diesen Beitrag wurden einige KI-generierte Inhalte verwendet und überarbeitet.

    Autorin | Maren Wölfl

    Hi, ich bin Maren! Als Expertin für Frauen, Mütter und Leaderinnen unterstütze ich ambitionierte Frauen bei Leadership, beruflicher Weiterentwicklung und Erfolgs-Mindset.

    Du willst mehr Input? Dann schau mal hier …

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    Hi! Ich bin Maren und ich freue mich, dich hier mit den Videos inspirieren zu können. 

    Die Videos sind in vier Kategorien eingeteilt und du kannst gerne durchscrollen oder dir eine Kategorie aussuchen. Es ist sicher auch für dich etwas dabei.

    Ich arbeite seit vielen, vielen Jahren für und mit Frauen in Führungspositionen und habe selbst drei Kinder im Alter von 14, 13 und 10 Jahren.

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