Selbstzweifel - 6 wichtige Tipps für die Zweiflerin in Dir

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Selbstzweifel:

6 Tipps wie du die Zweiflerin in Dir zu Deiner besten Freundin machst.

Bin ich gut genug, kann ich das überhaupt, soll ich mich wirklich trauen? Selbstzweifel lauern überall und stehen besonders bei Frauen an der Tagesordnung. Hast Du sie erst einmal aufgedeckt, kannst Du Deine strenge innere Stimme liebevoll besänftigen – hier erfährst Du wie!

Selbstzweifel

Vor einiger Zeit war ein Fenster in unserer Wohnung undicht. Ständig drang kalte Luft von draußen herein. Jedes Mal, wenn ich in dem Raum am Schreibtisch gesessen bin, war ich nach kürzester Zeit durchgefroren.

Nach einigen erfolglosen Versuchen, den kalten Luftzug einzudämmen, wurde es mir zu dumm. Ich bestellte eine Fenster-Firma ins Haus und die schickte einen Techniker. Der Mann betrachtete das Fenster mit fachmännischem Blick, machte zwei Handgriffe am Fensterhebel und erklärte mir: „Sie haben den Hebel nicht komplett hinuntergedrückt. Das Fenster war nicht korrekt geschlossen. Kein Wunder, dass es da hereingezogen hat.“

 

1. Der Selbstzweifel kam durchs geschlossene Fenster

Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Im zweiten war mir die ganze Sache extrem peinlich. Ich entschuldigte mich mehrmals und „zerfleischte“ mich danach innerlich: „Wie kannst Du nur so blöd sein, dass Du das nicht selbst gemerkt hast?“, „Wie peinlich ist das denn, bitte?“, „Du solltest Dich echt schämen, jetzt hast du den armen Mann extra herbestellt und er hat sich ganz umsonst auf den Weg gemacht!“

Später habe ich mit meinem Mann und meinem Sohn gesprochen und ihnen von der Situation erzählt. „Bitte können wir in Zukunft vorher selbst besser nachsehen, bevor wir jemanden ins Haus bestellen? Das war so peinlich und unnötig!“, klagte ich ihnen mein Leid. Weißt Du, wie die beiden reagiert haben? Mein Sohn sagte nur: „Was können wir dafür – komisches Fenster – wieso können wir den Hebel runterdrücken, wenn das Fenster überhaupt nicht geschlossen ist?“

Erst als ich meiner Tochter von meinem Erlebnis berichtete, erhielt ich die Anteilnahme, die ich mir wünschte: „Mama, bitte wie peinlich ist das denn, ich versteh Dich voll, dass Du Dich geschämt hast!“

 

Wieso erzähle ich Dir diese Geschichte über meine eigenen Selbstzweifel?

Weil sie aufgrund meiner Erfahrung ein Sinnbild für den weiblichen Zugang zu Fehlern und damit die perfekte Einleitung für diesen Artikel über Selbstzweifel ist. In meiner Praxis (und wie Du siehst auch in meiner Familie) erlebe ich Selbstzweifel und Selbstkritik als eher weibliches Thema. Während die Männer in meinem Umfeld meist ihr Verhalten viel weniger reflektieren und sich nach offensichtlichen Fehlern kaum hinterfragen, ist bei Frauen meist das Gegenteil der Fall.

Wenn uns ein Missgeschick passiert, sind wir Großmeisterinnen darin mit uns selbst besonders hart ins Gericht zu gehen. Wir führen einen bösartigen inneren Dialog und behandeln uns dabei so, wie wir niemals ein Familienmitglied oder eine gute Freundin behandeln würden

2. Selbstzweifel sind ein weibliches Phänomen

Diese Mechanismen des Selbstzweifels sind sogar Inhalt wissenschaftlicher Studien. So ergab eine kürzlich im Harvard Business Review veröffentlichte Untersuchung, dass sich Frauen bis zu Alter von 40 Jahren selbst weniger Selbstvertrauen zuschreiben als gleichaltrige Männer. Speziell im Alter von etwa 25 Jahren zeigt sich hier eine deutliche Differenz: Männer liegen in dieser Lebensphase auf der Skala des Selbstvertrauens bei einem Wert von 50%, Frauen nur bei 30%. (Quelle: HIER)

Gleichzeitig zeigen Erhebungen, dass diese weiblichen Selbstzweifel objektiv betrachtet völlig unangebracht sind. Eine aktuelle Harvard-Studie beschreibt Frauen als die besseren Führungskräfte in der Krise. Weibliche Führungskräfte schneiden bei 13 von 19 Leadership-Qualitäten besser ab als Männer (siehe: Harvard Business Reviesund „Women in Workplace“ attestiert Frauen einen deutlichen Vorsprung, wenn es darum geht, sich um das Wohlbefinden und die mentale Stärker ihrer Mitarbeiter*innen zu kümmern. (Quelle: HIER)

 

Doch wieso sind Selbstzweifel dann gerade bei Frauen ein so großes Thema und vor allem woher kommen sie?

3. Wie Selbstzweifel entstehen

Die Ursachen von Selbstzweifeln sind vielfältig. In jedem Fall spielen persönliche Erfahrungen und Faktoren wie Erziehung und Vorbilder eine große Rolle bei ihrer Entstehung. Insgesamt lassen sich sieben große Themenfelder als Auslöser von Selbstzweifeln identifizieren:

  • Negative Erfahrungen, Enttäuschungen und Absagen
  • Der Vergleich mit anderen, der oft als Konkurrenzkampf wahrgenommen wird
  • Perfektionismus, zu hohe Erwartungen und ein falsches Weltbild, das uns etwa durch Massenmedien vermittelt wird
  • Ein Mangel an Selbstvertrauen und die Unfähigkeit Erfolge zu feiern
  • Fehlendes Vertrauen und Wertschätzung von anderen (Familie, Bezugspersonen)
  • Stress
  • Vorurteile von anderen und Diskriminierung

(Quelle: Wikipedia) 

 

Mit großer Wahrscheinlichkeit entdeckst Du Dich in einem oder mehreren dieser Themenfelder wieder. Das ist völlig normal, denn in all diesen Bereichen lauern Trigger, die uns innerhalb von wenigen Minuten von der selbstbewussten Power-Frau zum verschreckten Mauerblümchen machen können.

Ein Tipp für Dich:

Dieser Artikel erscheint infolge meines neuen Formats Lunch&Learn. Dabei bringe ich Dir einmal im Monat in 60 Minuten viele wertvolle Praxis-Tipps aus den Bereichen Mindset, Persönlichkeitsentwicklung und Business näher – kurz, knackig und kompakt in der Mittagspause.

 

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4. Die Top-3-Arten von Selbstzweifeln

Selbstzweifel sind Künstler der Tarnung und Täuschung. Sie kommen gerne als Glaubenssätze daher oder schleichen sich als gesellschaftlich anerkannte Wertvorstellungen an. Ganz egal, wo sie Dir begegnen, es sind meist drei Arten von Selbstzweifeln, mit denen wir konfrontiert werden:

 

  • Allgemeine Selbstzweifel

Sie fallen in die Kategorie „Ich kann nichts“ und treten immer dann auf, wenn unser Selbstvertrauen sich eingeschüchtert in die Ecke verkrümelt.

 

  • Bestimmte Situationen

Jedes Mal, wenn Du ein Mitarbeitergespräch führst, oder selbst bei einem Vorgesetzten einen Bericht abgeben musst, beginnst Du Dich selbst zu hinterfragen und an Dir zu zweifeln? Dann hast Du es mit Selbstzweifeln aus der Kategorie „Hier bin ich unsicher“ zu tun.

 

  • Neue Tätigkeiten

Einmal ist immer das erste Mal. Der erste Vortrag vor Publikum, das erste Interview im Radio – immer, wenn wir mit neuen Situationen konfrontiert werden, müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Hier haben Selbstzweifel Hochsaison!

 

Selbstzweifel

5. Die 6 Tipps zum Auflösen der Selbstzweifel: So besänftigst Du die Zweiflerin in dir

Bevor ich Dir meine sechs Tipps gegen Selbstzweifel präsentiere, eines noch vorab: Der wichtigste Schritt, um Deine Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, ist, sie wahrzunehmen und sie anzuerkennen. Mach Dir bewusst, dass Deine Selbstzweifel auch immer eine Botschaft beinhalten: Sie wollen, dass du dir ein bestimmtes Thema in deinem Leben näher anschaust und Dich damit auseinandersetzt.

 

Tipp 1: Entdecke die Vorteile an Deinen Selbstzweifeln

Damit kommen wir auch schon zu meinem ersten Tipp, wie Du Selbstzweifel auflösen kannst: Entdecke das Gute daran. Das mag im ersten Moment eigenartig klingen, denn Selbstzweifel fühlen sich doch eigentlich selbstzerstörerisch an. In Wahrheit enthalten sie aber auch immer eine wichtige Botschaft: Sie wollen Dich schützen und ich persönliche empfinde jeden Selbstzweifel auch immer als Ansporn mein Bestes zu geben. Wenn du die Zweiflerin in Dir also als den Teil von Dir anerkennst, der Dich antreibt, nimmst du den Selbstzweifeln schon einen großen Teil ihres Schreckens.

An dieser Stelle sei die persönliche Begegnung mit meiner Zweiflerin erwähnt – HIER MEHR

 

Tipp 2: Lenke den Fokus auf Deine Fähigkeiten

Wenn Du den dunklen Schatten des Selbstzweifels in Deiner Magengegend spürst, lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine Fähigkeiten. Dafür kannst Du Dich in Zeiten vorbereiten, in denen Du voller Selbstvertrauen durchs Leben gehst. Zum Beispiel mit einer Ressourcen-Mindmap, in der Du all deinen Stärken und positiven Seiten notierst. Die kannst Du dann jederzeit aus der Tasche ziehen und Dir vor Augen führen.

 

Tipp 3: THINK POSITIVE: Achte auf Deine Gedanken

„Wie man die Welt wahrnimmt, hat auch immer etwas damit zu tun, durch welche Brille man sie betrachtet!“

Deine Gedanken werden immer das glauben, was Du ihnen erzählst. Füttere Dich selbst daher mit Hoffnung und Glauben an Dich selbst. Denn letztlich hast Du in jeder Sekunde die Entscheidung, ob Du das Glas als halb voll oder halb leer betrachtest. Wenn Du also in negativen Schleifen des Selbstzweifels steckst, fokussiere Dich ganz bewusst auf das Gute und Positive. So einfach das erscheinen mag, so wirkungsvoll ist es auch!

 

Tipp 4: Vertraue Deinem Bauchgefühl

Du musst eine Entscheidung treffen und weißt im Grunde innerhalb weniger Sekunden, welche Option für Dich die richtige ist. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich Dein rationales Denken einschaltet und Du mit Wertvorstellungen und Glaubenssätzen argumentierst. Aus eigener Erfahrung kann ich ganz klar sagen: „Folge Deiner Intuition, sie hat immer recht!“ Wenn also etwas in deinem Inneren sagt, dass etwas an einer Person oder einer Situation nicht stimmt, dann vertraue darauf. Mit diesem Grundsatz nimmst Du Deinen Selbstzweifeln von vornherein den Wind aus den Segeln.

„Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, mach es nicht!“

Tipp 5: Mehr MUT – Einfach machen – es lohnt sich! 

Es mag sich im ersten Moment ungewohnt anfühlen, aber um uns weiterzuentwickeln und zu wachsen, müssen wir unsere Komfortzone von Zeit zu Zeit verlassen. Und sei versichert: Wenn Du etwas Neues machst, ist es völlig normal, dass Ängste und Unsicherheiten auftreten. Solange Du nicht beginnst, dadurch an Dir selbst und Deinen Fähigkeiten zu zweifeln, ist also alles gut. Es kommt sogar noch besser: Hast Du die Angst erst einmal überwunden, wartet auf der anderen Seite all das, was Du erreichen möchtest. Übrigens – 60 bis 70 % unserer Ängste haben nichts mit der Realität zu tun, sondern sind pures Kopfkino.

 

Selbstzweifel ohne

Tipp 6: Bitte sei immer nett zu Dir selbst!

Hast Du Dir schon einmal zugehört, wenn du Deinen inneren Dialog mit dir führst? Nein? Dann spitz bitte in Zukunft ganz genau die Ohren, denn sehr oft sind wir zu uns selbst extrem unbarmherzig. Wir beschimpfen uns, machen uns klein – in einer Art und Weise, wie wir sie unseren Mitmenschen gegenüber niemals an den Tag legen würden. Das Zauberwort, um diesen Mechanismus zu unterbrechen lautet: Selbstmitgefühl. Behandle Dich selbst wertschätzend, empathisch und liebevoll und lerne so deine Selbstzweifel zu besänftigen.

6. Selbstzweifel – mein Fazit

Du willst neue Wege gehen, Herausforderungen meistern und Deine Ziele erreichen – dann können dich Selbstzweifel in deinem Alltag massiv einschränken. Während Männer meist selbstbewusst ihren Weg gehen und Fehler oder Missgeschicke kaum hinterfragen, neigen wir Frauen dazu sehr hart mit uns in die Kritik zu gehen. Und das, obwohl Frauen aktuellen Studien zufolge im Business ihren männlichen Kollegen in keiner Weise unterlegen sind. Um Selbstzweifel aufzulösen und Deine innere Kritikerin auf Deine Seite zu bringen, findest du in diesem Artikel sechs selbst erprobte Tipps und Inspirationen.

Hier auch noch ein Videotipp: Nach einem Meeting hatte ich nur negative Gedanken über mich und mein Tun im Kopf – die Lösung? Mehr HIER

Jetzt bist du an der Reihe: Wie geht es dir mit dem Thema Selbstzweifel, womit haderst du im Alltag und wie gehst du mit deiner inneren Stimme um? Ich bin gespannt auf den Austausch mit dir – wir treffen uns in den Kommentaren!

 

Und du? Wie sieht dein Weg aus – mit weniger Selbstzweifel, mehr Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeit und voll gefühl mit viel Selbstbewusstein? ?

Ich lade dich ein, in einem persönlichen Kennenlern-Gespräch mit mir eine Strategie für deine nächsten Schritte zu entwickeln!

 

Du willst mehr Input? Dann schau mal hier …

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Hi! Ich bin Maren und ich freue mich, dich hier mit den Videos inspirieren zu können. 

Die Videos sind in vier Kategorien eingeteilt und du kannst gerne durchscrollen oder dir eine Kategorie aussuchen. Es ist sicher auch für dich etwas dabei.

Ich arbeite seit vielen, vielen Jahren für und mit Frauen in Führungspositionen und habe selbst drei Kinder im Alter von 14, 13 und 10 Jahren.

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